MöllerTech Thüringen GmbH lädt zur Exkursion in die Berufspraxis
Annik Marold (Öffentlichkeitsarbeit) Ohrdruf, 11. Februar 2013
Ob der morgendliche Griff zur Zahnbürste, die kurze SMS mit dem Handy oder die Fahrt im vollausgestatteten Familienwagen. Immer wieder kommen wir täglich mit einem Werkstoff in Berührung – Kunststoff. Wir kennen ihn in jeder beliebigen Form. Keine Farbe ist ihm fremd. Mal ist er biegsam und weich, mal fest und bricht leicht. Er ist großvolumig wie ein Wassertank oder auch klein wie ein Einkaufs-Chip. Und wie selbstverständlich ist er zu einemtäglichen Begleiter in unserem Alltag geworden.
Und doch stellt sich die Frage: Wie kommt Kunststoff zu seinen vielfältigen Formen und Farben? Woraus besteht er überhaupt? Und wer ist es, der dem Kunststoff seine Formen gibt?
Mit diesen Fragen befassten sich am Donnerstag, 07. Februar 2013 interessierte Schüler der Regelschule „Am Kienberg“ in Crawinkel. Im Rahmen eines gemeinsamen Projekttages mit der MöllerTech Thüringen GmbH waren sie eingeladen, sich rund um das Thema Kunststoffund Kunststoffverarbeitung schlau zu machen.
Die erfolgreiche Kooperation zwischen dem kunststoffverarbeitenden Automobilzulieferer und der Regelschule Crawinkel besteht nun schon seit mehreren Jahren. Ziel beider Partner ist es, die Nachwuchskräfte von morgen schon frühzeitig an mögliche Berufsbilder heranzuführen und für die Prozesse rund um die Entstehung eines Kunststoffproduktes zu begeistern. Erst im vergangenen Jahr wurde die Schule wiederholt mit dem Qualitätssiegel „Berufswahlfreundliche Schule“ ausgezeichnet.
Erstes Ziel des gemeinsamen Projektages war das BCS Bildungs-Center Südthüringene.V. in Zella-Mehlis. Im Fachbereich Kunststofftechnik hieß es nach kurzem Exkurs in die Theorie „Ran an die Maschinen“. So konnten die Schüler der 8. und 9. Klassenstufen in die Rolle eines Verfahrensmechanikers für Kunststoff- und Kautschuktechnik schlüpfen und am praktischen Beispiel erfahren wie aus Kunststoffgranulat ein fertiges Endprodukt wird. Voller Stolz präsentierten die Schüler im Anschluss ihr selbst gefertigtes Mitbringsel für zu Hause.
Den Abschluss des Tages gestaltete ein Besuch der Explorata-Mitmachwelt in Zella-Mehlis. Hier standen das Erkunden, Erforschen und Untersuchen physikalischer Phänomene auf dem Stundenplan. Noten wurden nicht vergeben, aber Mitmachen und Ausprobieren war ausdrücklich erwünscht.



